Film | 32A

32A

Regie: Marian Quinn

BERLINALE GENERATION: Die besten Kinder- und Jugendfilme des Festivals

32A ist eine weibliche Coming-of-Age Variante, die mit viele Verve inszeniert und mit wunderbar
klaren Bildern umgesetzt wurde: Regisseurin Marian Quinn (Schwester von Aidan Quinn und ebenfalls Schauspielerin) erzählt in ihrem Regiedebut mit leichter Hand von den Versuchungen und Fallstricken, die auf der Schwelle zum Erwachsenwerden lauern.

Wir schreiben das Jahr 1979, und auch in Dublin machen Jugendliche das, was sie überall tun:
Tanzen, Knutschen, Kiffen und so weiter … Maeve steht kurz vor ihrem 14. Geburtstag und es wird auch für sie Zeit für den ersten BH und Erfahrungen mit Jungs. Mit ihren besten Freundinnen Ruth, Claire und Orla werden die Themen eifrig diskutiert und Träume gesponnen.

Auf einer Party, von der Maeve eigentlich nur ihren Bruder abholen soll, interessiert sich der lokale Herzensbrecher Brian plötzlich für sie. Das hübsche Mädchen ist völlig überwältigt. Sie vernachlässigt Freundinnen, Schule und Familie, immer hin- und hergerissen zwischen Verliebtheit, Freundschaft und Loyalität, stolzer Aufgeregtheit und der Angst, den Ansprüchen des erfahrenen Verehrers nicht zu genügen.

»Dieser Film ist großartig. Warmherzig und treffend erzählt er von der ersten Liebe, von Freundschaft und den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Und das ist selten so humorvoll und wahrhaftig auf der Leinwand zu sehen.« Die Junge Journalisten der Berlinale

Extras

Kapiteleinteilung, Links,
Mit einem ausführlichen Booklet der Jungen Journalisten der Internationalen Berliner Filmfestspiele.

Inhaltsübersicht

1 Oberweite 00:00
2 Maeves Familie I 05:08
3 Am Strand 11:14
4 Brian Powers 14:02
5 Zungenkuss 19:31
6 Überraschender Besuch 23:29
7 Im Park 27:29
8 Clubnacht/Ruths Vater I 32:29
9 Clubnacht/Ruths Vater II 44:45
10 Verkracht 52:16
11 Maeves Familie II 57:36
12 Bestraft 59:00
13 Verlassen 1:06:07
14 Ein BH für Claire 1:14:46
15 Ruth Rules OK 1:16:24
16 Geburtstag 1:18:17
17 Abspann 1:21:02

Credits
Buch: Marian Quinn
Darsteller: Ailish McCarthy, Sophie Jo Wasson, Orla Long, Riona Smith, Shane McDaid, Aidan Quinn, Orla Brady, Jack Kavanagh, Liam u.a. Weir
Kamera: PJ Dillon
Musik: Gerry Leonard
Regie: Marian Quinn
Schnitt: Rune Schweitzer

Co-Produzentin: Roshanak Behesht Nedjad
Produzent: Tommy Weir
Produktionsland: Irland / D
Produktionsjahr: 2007
Pressestimmen

»Alles steht Kopf. Warmherzig, humorvoll und treffend erzählt der Film von der ersten Liebe, von Freundschaft und den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens.« Josefine, 16 Jahre

»Mit liebevollen Detailbeobachtungen und pointierten Dialogen beleuchtet die Regisseurin ein diffuses psychologisches Niemandsland: Zwischen dem ersten Freund und dem ersten Sex.« epd Film

»Marian Quinn setzt mit ihrer Erzählung unmittelbar vor den meisten Teenagerfilmen ein und fängt liebevoll und genau das Lebensgefühl von Mädchen zwischen Kindheit und Jugend ein.« programmkino.de

»Der Film lebt vor allem von der Natürlichkeit der Mädchen-Clique, die schauspielerisch durchaus mit ihren erfahrenen Kollegen (Orla Brady und Marian Quinns Bruder Aidan als Eltern) mithalten kann.« Zitty

»Entdeckungsreise eines Mädchens zum Mysterium der Weiblichkeit / charmanter Blick auf das Erwachsenwerden / hinreißende, halb-autobiografische Jugenderinnerung« Blickpunkt Film

»Das Tragen dieses bedeutungsvollen Wäschestücks, das nicht nur den Körper, sondern auch die Persönlichkeit formt, ist Teil einer Initiation in die weibliche Welt. / Mit liebevollen Detailbeobachtungen und pointierten Dialogen beleuchtet die Regisseurin ein diffuses psychologisches Niemandsland: Zwischen dem ersten Freund und dem ersten Sex.« epd Film

»Die Regisseurin sieht ihr Spielfilmdebüt in der Tradition von Truffaut (Les quatre-cent coups) und Levinson (Diner) und statt auf eine große, dramatische Geschichte ging es ihr um Gefühle und Stimmung.« satt.org

»Marian Quinn hat mit ihrem Regiedebüt eine hinreißende Coming-of-Age-Komödie gedreht, die mit leichter Hand die Sorgen und Nöten von Teenagern einfängt.« kino-zeit.de

»"32A" trifft sehr genau den Ton. Die Traditionen des britischen Kinos konsequent aufnehmend, verzichtet Regisseur Marian Quinn auf die große Geste, chargiert vielmehr präzise zwischen Humor und Drama und präsentiert aufgeweckte 15-Jährige in ihren und außerhalb ihrer nicht selten gebeutelten Familien. Das ist echt, das meint die “Zielgruppe”.« Andreas Körner, Sächsische Zeitung

»Das Langfilmdebüt der Schauspielerin und Filmemacherin Marian Quinn sticht aus der Masse anderer Teenager- und Coming-of-Age Filme heraus. Sensibel und ohne Sentimentalität zeigt der Film Maeves Durcheinander der Gefühle. Wer oder was ist man mit 13? Weder Kind noch erwachsen, irgendwo zwischen Mädchen und Frau. Die Familie nervt, und doch sehnt man sich noch nach der Wärme der elterlichen Unterstützung. Andererseits soll es ja auch hinaus ins Leben gehen. Leicht, authentisch und niemals oberflächlich zeigt der Jugendfilm das Lebensgefühl in dieser Zwischenzeit und wie wichtig in diesem Alter echte Freundschaften sind. Der Film erscheint auf DVD in der Berlinale-Generationen-Edition im Original mit deutschen Untertiteln. Jugendliche Zuschauer sollten die Mühe nicht scheuen und sich auf den besonderen Klang des irischen Akzents einlassen. Dann werden sie mit einem äußerst sehenswerten Film belohnt, dessen Themen über Ländergrenzen hinweg gültig sind.« top-videonews.de

»Was zählt, und davon berichtet der Film gänzlich undidaktisch, ist vor allem Freundschaft. Doch 32A spielt nicht heile Welt, er blendet nichts aus — die familiären Probleme nicht, den ersten Kontakt mit Gras ebenso wenig wie das tiefe Verletzen einer pubertären Seele. Ein schöner Film, ohne Fäkalattitüde, ohne tumbe Klischees, dafür mit viel Wärme und den Songs von Bowie und Blondie.« Michael Eckhardt, CUT

» … wunderbar gedreht, ein Debüt, für das die Regisseurin in Irland mehrere Preise erhielt. Der Film lief 2008 in der Generationen-Reihe auf der Berlinale, dem viel beachteten und auch viel gelobten Programm für Kinder- und Jugendfilme. Er ist von der FSK ab 6 Jahren freigegeben. Und hier
kommt etwas ins Spiel, was nicht nur 32A, sondern zahlreiche Filme der Reihe auszeichnet: Obwohl
als Kinder- und Jugendfilm ausgeschrieben, kann es 32A problemlos mit solchen Coming-of-Age-Filmen aufnehmen, die sich an ein erwachsenes Publikum wenden, etwa Filme von Larry Clark und Gus van Sant oder Raus aus Amal von Lukas Moodysson. Überhaupt stellt sich anhand von 32A die Frage, wann es überhaupt Sinn macht, von einem (reinen) Kinderfilm zu sprechen.« Martin Büsser, testcard

Auszeichnungen

Dieser Film ist Teil der Edition: BERLINALE GENERATION (15 DVD) – preigekrönte Filmkunst für Kinder und Jugendliche

DVD
lieferbar
€ 14,90


Best. Nr.: 165
ISBN: 978-3-89848-165-6
EAN: 978-3-89848-165-6
FSK: 6

Länge: 89
Bild: PAL, Farbe, 16:9
Ton: Dolby Stereo
Sprache: Englisch
Untertitel: deutsche Untertitel
Regionalcode: codefree

Label: absolut MEDIEN
Edition: Berlinale Generation
Rubrik: Spielfilm
Genre: Drama, Kinder/Jugendfilm


Weitere Titel aus
unserem Programm




Lebensläufe (1980)
Barbara Junge, Winfried Junge




Drehbuch: Die Zeiten (1992)
Winfried Junge, Barbara Junge


absolut MEDIEN GmbH © 2014