Filmarchiv | Krzysztof Kieslowski: Frühe Spielfilme

Krzysztof Kieslowski: Frühe Spielfilme
Kino der moralischen Unruhe

Regie: Krzysztof Kieslowski

Die Hauptwerke des »Kinos der moralischen Unruhe«, die frühen Filme Krzysztof Kieslowskis: Sensible Bilder aus dem Leben unter polnischem Sozialismus und Kriegsrecht, Bestandsaufnahmen einer Geschichte im Umbruch – und Filme einer Innenschau des Gewissens. Denn Kieslowskis Filme und Figuren lassen sich die Fragen nach dem guten Leben nicht ausreden, auch wenn sie sich als unbeantwortbar erweisen. Sie rücken der Wirklichkeit auf die Haut, bis es kratzt. Sie wollen wissen, was Verantwortung ist und wie sich ein Einzelner der Verantwortung stellt: gleich ob in einem Chemiekombinat (DIE NARBE, 1976), mit der Filmkamera (DER FILMAMATEUR, 1979), im Umgang mit der Partei (DER ZUFALL MÖGLICHERWEISE, 1981) oder im Verhältnis zur Gerechtigkeit (OHNE ENDE, 1985).

Kieslowski ist nicht nur Regisseur, er ist auch Ethiker. »Die Frage ist: Wie lebt man? Wie lebt man so, dass man sich morgens im Spiegel noch ansehen kann? Wie lebt man so, dass man sich seine Redlichkeit bewahrt?« Krzysztof Kieslowski

Die Box enthält:
DVD 1 DIE NARBE
DVD 2 DER FILMAMATEUR
DVD 3 DER ZUFALL MÖGLICHERWEISE
DVD 4 OHNE ENDE

Extras

DVD 3 enthält im ROM-Teil PDF-Dokumente mit weiteren Informationen.

Inhaltsübersicht

Die Narbe (1976) / Farbe, 102 Min.
Der Filmamateur (1979) / Farbe, 108 Min.
Ohne Ende (1985) / Farbe, 103 Min.
Der Zufall möglicherweise (1987) / Farbe, 114 Min.

Credits
Darsteller: Jerzy Stuhr, Franciszek Pieczka, Agnieszka Holland, Krzysztof Zanussi, Boguslaw Linda
Regie: Krzysztof Kieslowski

Produktionsland: PL
Produktionsjahr: 1976-87
Pressestimmen

»Vier frühe Meisterwerke des großen polnischen Metaphysikers«
- Der Tagesspiegel Ganz nebenbei lassen die vier Filme unter dem schönen Titel “Kino der moralischen Unruhe” einiges durchblicken, über die Rolle des Künstlers in der sozialistischen Gesellschaft, über jugendliche Neugier und Rebellion im Widerstreit mit Ideologie und Propaganda. – epd-Film, Anke Sterneborg

»Das Frühwerk des mit 54 Jahren leider viel zu bald verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski ist hierzulande noch relativ unbekannt. Absolut Medien betreiben zusammen mit ARTE Aufklärungsarbeit und haben einen hübschen Schuber mit vier frühen Titeln des Meisterregisseurs zusammengestellt.« arte.tv

»Ein Regisseur zu sein, heißt eigentlich nur, offene Ohren zu geben, zuzuhören. Denn ich habe den Eindruck, dass das Leben klüger ist als ich, da bin ich mir ganz sicher.« Krzysztof Kieślowski

»Kieslowski hat mit “Ohne Ende” ein Meisterwerk des komplexen Erzählens geschaffen. Wie in den anderen drei Filmen ist Kieslowski auch hier treffsicherer Chronist seiner Zeit, dazu ist vieles im ausführlichen Booklet der DVD-Box zu erfahren. Der Film trifft atmosphärisch das Zeitgefühl einer Gesellschaft in Stagnation, in der eine intellektuell aufgeschlossene Opposition den Umbruch ersehnt und gleichzeitig fürchtet. Die Filme aus Kieslowskis Frühwerk sind unserer Zeit wieder nahe gerückt« Deutschlandradio Kultur, Christian Berndt, Juni 2011

[Über die gesamte Kieslowski-Edition]:
»Fünf DVDs die einladen, sich einmal wieder eingehend mit Krzysztof Kieslowski beschäftigen. Absolut Medien macht es möglich. Auch der „Dekalog“ ist von diesem Label in einer Edition aufgelegt worden, die keine Wünsche offen lässt. Das ziert jede DVD-Bibliothek!« SWR, Herbert Spaich, Juli 2011

4 DVDs
nicht mehr lieferbar

Best. Nr.: 984
ISBN: 978-3-89848-984-3
EAN: 978-3-89848-984-3

Länge: 427
Bild: PAL, Farbe, 4:3/16:9
Ton: Mono/Stereo/Dolby Digital 2.0
Sprache: Polnisch
Untertitel: dt., engl., französisch
Regionalcode: codefree

Label: absolut MEDIEN
Edition: ARTE EDITION
Rubrik: Spielfilm
Genre: Drama


Weitere Titel aus
unserem Programm




Die großen Künstlerduelle
Andreas Gräfenstein, Sylvie Kürsten, Henrike Sandner




Der Proteom Code
Olaf S. Müller, Michael Trabitzsch


absolut MEDIEN GmbH © 2014