Film | Baukunst 3

Baukunst 3

Regie: Richard Copans, Stan Neumann, Frédéric Compain

Ein Bauwerk, ein großer Architekt, zahlreiche Pläne und 3D-Animationen: Mitreißende Einblicke in die Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Die DVD 3 von 5 der Reihe enthält:

Daniel LIBESKIND: Das Jüdische Museum in Berlin – Zwischen den Zeilen, Dokumentation von Richard Copans und Stan Neumann, ARTE France, Frankreich 2002, 27 Min.
Eine außergewöhnliche, gebrochene Linie, die sich über die ganze bebaute Fläche erstreckt. Dies versinnbildlicht für den Architekten die Gewalt und die tiefen Brüche in der Geschichte der Juden in Deutschland. Das Jüdische Museum Berlin – von den Berlinern „Blitz“ genannt – ist das wohl erstaunlichste Gebäude des neuen Berlin.

Charles GARNIER: Die Pariser Opéra Garnier, Dokumentation von Stan Neumann, Frankreich 2000
Der größte und wohl anspruchsvollste Bau im Paris des 19. Jahrhunderts. Die Vollendung des „beaux-arts“-Stils durch einen Architekten, der vernarrt war in die Welt des Theaters und so zum entschiedenen Vertreter einer spektakulären und theatralen Architektur wurde.

LE CORBUSIER: Das Kloster La Tourette, Dokumentation von Richard Copans, ARTE France, Frankreich 2002
Ein Kloster für den Dominikanerorden in Eveux bei Lyon, ein Ort für Studium und Gebet, erbaut von Le Corbusier, dem Mann, dessen einzige Religion die Architektur ist.

Antoni GAUDÍ: Die Casa Mila, Dokumentation von Frédéric Compain, ARTE France, Frankreich 2003
Das ehemalige Wohnhaus ist eines der originellsten Bauwerke Gaudís: ein monumentales Gebäude, eine plastische Masse; im Volksmund auch „la Pedrera“ („der Steinbruch“) genannt, von Gaudí für die Familie Milà erbaut.

Sullivan & Adler: Auditorium Building, Chicago, Dokumentation von Stan Neumann, ARTE France, Frankreich 2002
Luis Sullivan – der Vater der amerikanischen Architektur – verwirklichte mit dem Auditorium Building in Chicago sein erstes großes Projekt. Er baute es in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Dankmar Adler. Für einige Monate war es das höchste Gebäude Chicagos. In dem Gebäudekomplex befinden sich ein Luxushotel, Büroräume und der größte Opernsaal der Welt.

Alvaro AALTO: Das Gemeindezentrum von Säynätsalo, Dokumentation von Richard Copans, ARTE France, Frankreich 2002
Alvar Aalto, einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, besorgte den Bau des Gemeindezentrums von Säynätsalo – einer kleinen Gemeinde im Herzen Finnlands.
Aalto machte daraus ein Meisterwerk, ein wahres Manifest des Städtebaus, eine Hommage an den Backstein.

Baukunst 3
Daniel Libeskind: Das Jüdische Museum in Berlin
Eine außergewöhnliche, gebrochene Linie, die sich über die ganze bebaute Fläche erstreckt. Dies versinnbildlicht für den Architekten die Gewalt und die tiefen Brüche in der Geschichte der Juden in Deutschland. Das Jüdische Museum Berlin – von den Berlinern „Blitz“ genannt – ist das wohl erstaunlichste Gebäude des neuen Berlin. Ein jüdisches Museum in Berlin. Wer denkt da nicht spontan an Adornos Verdikt über die Unmöglichkeit, nach Auschwitz noch Gedichte zu schreiben?
Der Bau des Architekten Daniel Libeskind, der zwischen 1993 und 1998 in Berlin errichtet wurde, warf zunächst eine Frage auf, mit der sich die Architektur üblicherweise nicht auseinanderzusetzen hat – und zwar die nach den eigenen Grenzen. Wie kann man dort bauen, wo alles zerstört wurde? Wie kann sich Architektur mit Geschichte auseinandersetzen – und vor allem mit diesem Teil der Geschichte?
Daniel Libeskind fand mit seinem Erstlingswerk eine sowohl direkte als auch indirekte, versteckte Antwort. Die direkte Antwort liegt in der äußeren Form des Gebäudes: eine expressionistische “Geste”; ein Zickzack; eine außergewöhnliche, gebrochene Linie; ein Bruch, der sich über die ganze bebaute Fläche erstreckt. Dies versinnbildlicht für den Architekten die Gewalt und die tiefen Brüche in der Geschichte der Juden in Deutschland.
Versteckt hinter diesem Bravourstück expressionistischer Formgestaltung liegt ein anderes Gebäude, ein Geisterhaus, das sich dem Besucher sperrt, das sich nie ganz erschließen lässt. Der Architekt thematisiert hier Ungleichgewichte und den physischen Verlust von Bezugspunkten, der so weit gehen kann, dass er Unbehagen auslöst.
Der Besuch des jüdischen Museums Berlin ist kein netter Spaziergang durch ein x-beliebiges Museum, sondern wird zu einer Belastungsprobe, deren einzelne Stationen Bezeichnungen wie „Holocaust-Turm“, „Gärten des Exils“ oder „Leerräume“ tragen.
Bei den „Leerräumen“ handelt es sich um von außen nicht sichtbare Betontürme, die den gesamten Bau auf den oberen Ausstellungsgeschossen durchziehen. Die insgesamt sechs Türme unterschiedlicher Form sind völlig leer und unzugänglich. Im Innern des Museums untergebracht, bilden sie einen deutlichen Kontrast zu der reich bestückten Sammlung zur Veranschaulichung der langen Geschichte jüdischer Präsenz in Deutschland.
Die „Leerräume“ sollen für das letzte Merkmal des deutschen Judentums stehen: Abwesenheit. Zudem verkörpern sie eine Absage an jegliche Form der Nostalgie oder des Kommentars. Noch nie ist es gelungen, einen Bau zu konzipieren, der dem Widerspruch zwischen dem, was unbedingt gesagt werden muss und dem, was nie gesagt werden kann, in so vollkommener Weise Ausdruck verleiht. Die Entstehungsgeschichte des Jüdischen Museums Berlin – von den Berlinern „Blitz“ genannt – war sehr bewegt. Es galt zahlreiche institutionelle Hürden zu überwinden. Heute ist es das meistbesuchte Gebäude der Stadt.

Charles Garnier: Die Pariser Opéra Garnier
Der größte und wohl anspruchsvollste Bau im Paris des 19. Jahrhunderts. Die Vollendung des „beaux-arts“-Stils durch einen Architekten, der vernarrt war in die Welt des Theaters und so zum entschiedenen Vertreter einer spektakulären und theatralen Architektur wurde.
Nach 15jähriger Bauzeit wurde am 5. Januar 1875 die Opéra Garnier, nach ihrem Erbauer Charles Garnier benannt, eingeweiht. Als Garnier seinen Entwurf beim Architektenwettbewerb einreichte, war er noch ein junger, fast unbekannter Architekt. Den Wettbewerb hatte Napoleon III im Jahr 1860 im Rahmen der architektonischen Umgestaltung der Stadt Paris durch Baron Haussmann ausgeschrieben. Von den 171 anonym vorgelegten Entwürfen wurde am 29. Dezember 1860 der von Charles Garnier ausgewählt. Während der Bauzeit war das Projekt den Wechselfällen der französischen Politik ausgesetzt, so dem Fall der Reichsregierung und dem deutschfranzösischen Krieg von 1870. Die Geschichte der Pariser Oper reicht bis zur Gründung der ‘Académie Royale de Musique’ durch Ludwig XIV ins Jahr 1669 zurück. Das Opernhaus ist kugelartig konzipiert, schirmt den Besucher von der Außenwelt ab und gestattet ihm, in die Traumsphäre der Oper einzutauchen. Der Eingangsbereich stellt den Übergang von der realen in die Traumwelt dar und bildet das architektonische Pendant zur Opernouvertüre. Das Bauwerk verbindet Klassizismus und Rationalismus im Sinne einer funktional ausgerichteten Architektur. Diese Begegnung von Tradition und Moderne zeigt sich auch in der Auswahl der Baustoffe: Der Zuschauerraum besteht aus einer riesigen Konstruktion aus verkleidetem Stahl und bildet somit den ersten Opernbau mit einer stählernen Innenstruktur. Der Zuschauerraum selbst ist nur sparsam ausgeschmückt, damit das Publikum nicht vom Geschehen auf der Bühne abgelenkt wird. Im Jahr 1964 gestaltet Marc Chagall das Deckengemälde, das verschiedene Allegorien zeigt und beim Betrachter Szenen aus dem Opern- und Ballettrepertoire evoziert. Ein Band über die Geschichte der Oper erschien im Jahr 2000 in dem französischen Verlag ‘Editions du patrimoine’ unter dem Titel ’L’Opéra de Charles Garnier: Architecture et décor extérieur’ herausgegeben von Gérard Fontaine. Von dem selben Autor sind die Bände ‘Décor d’opéra: un rêve éveillé’ (Editions Plume, 1996) und ‘Palais Garnier: fantasme de l’Opéra’ (Editions Noésis,1999) erschienen.

Le Corbusier: Das Kloster La Tourette
Ein Kloster für den Dominikanerorden in Eveux bei Lyon, ein Ort für Studium und Gebet, erbaut von Le Corbusier, demm Mann, dessen einzige Religion die Architektur ist.
Das Kloster von La Tourette wurde zwischen 1953 und 1960 von Le Corbusier für den Dominikanerorden in Eveux bei Lyon erbaut.
Als sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs immer mehr Menschen zu einem Leben im Kloster berufen fühlten, beauftragte der Dominikanerorden in Lyon den Architekten Le Corbusier mit dem Bau einer Klosterschule. 80 Klosterschüler sollten sich dort in Abgeschiedenheit dem Studium und dem Gebet hingeben. Le Corbusier befand sich zu dieser Zeit auf dem Höhepunkt seines Ruhmes. Er hatte sich mit Wohnhäusern wie der Villa Savoye und den Wohnanlagen in Marseille und Nantes einen Namen gemacht. Das Kloster war jedoch kaum eingeweiht, als gleich zwei Krisen ausbrachen: Die Krise der katholischen Kirche und die Studentenunruhen. 1970 gab es in La Tourette keinen einzigen Studenten mehr. Einige wenige Dominikaner harrten im Kloster aus, weil ihrer Auffassung nach die Architektur des Ortes für die geistigen Ziele des Ordens steht. Das Gebäude blieb im Eigentum des Dominikanerordens, wird heute aber als Tagungszentrum genutzt.
Das von 1953 bis 1960 erbaute Dominikanerkloster ‘Sainte Marie de la Tourette’ liegt in Eveuxsur-Arbresle in der Nähe von Lyon. Le Corbusier wurde 1952 durch einen Dominikanerpater beauftragt, ein Haus der Stille und eine Kirche für den Orden zu bauen. Le Corbusier wählte als Grundform ein burgartiges Viereck, das er mitten in die bis dahin unberührte Landschaft setzte. Drei Flügel in U-Form gehören zu dem Kloster und der vierte Flügel ist der Kirche vorbehalten. Sie ist in der strengen Form eines Kastenblocks errichtet und nur am Glockenturm erkennbar. Durch plastische Lichtkanonen, die außergewöhnliche Lichtreflexe im Inneren der Kirche hervorrufen, wird ihre Kargheit unterbrochen. Da Le Corbusier Gefallen an der schlichten Form fand, faszinierte ihn auch die Kargheit des mönchischen Lebens. Er besuchte das Kartäuserkloster Ema und ließ sich von dessen kollektiver Form des Zusammenlebens für die Gestaltung der Wohneinheiten von La Tourette inspirieren. Die architektonische Beherrschung von Licht und Raum bringt Le Corbusier in diesem Gebäude zu vollendetem Ausdruck. Gleichzeitig wird es den materiellen und spirituellen Anforderungen gerecht, die man an ein religiöses Bauwerk im Sinne der klösterlichen Tradition stellt. Es gleicht einer Art lebendem Organismus, dessen einzelne Teile eng miteinander verwoben sind.
Der Architekt und Maler, Le Corbusier, mit bürgerlichem Namen Charles Jeanneret, wurde am 6. Oktober 1887 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz geboren. Nach einer Ausbildung als Graveur war er zunächst Maler und Goldschmied an der Ecole d’Art in seinem Geburtsort tätig. Ab 1904 wird er an derselben Hochschule zum Architekten ausgebildet. Im Jahr 1917 zog er nach Paris. Dort gründete er im Jahr 1919 die Zeitschrift ’L’Esprit Nouveau’, in der er seine Konzeption einer modernen Architektur darlegte und in der er zum ersten Mal Texte mit dem Pseudonym Le Corbusier kennzeichnete. In seinem ‘Manifest des Purismus’ definiert er das wahre Kunstwerk, als eines das durch den Umgang mit elementaren, geometrischen Formen bestimmt wird. 1922 publiziert er sein städtebauliches Konzept einer ‘strahlenden Stadt’ (Ville Radieuse). Auch hier bilden geometrische Formen die Basis der Städteplanung. Das Konzept beinhaltet ansonsten die strenge Trennung von Auto- und Fußgängerverkehr sowie die Bebauung der Stadt in Form von Großwohneinheiten, in die Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen wie beispielsweise Geschäfte integriert werden. 1923 veröffentlicht er seine Schriften unter dem Titel ‘Vers un Architecture’ und nimmt an einer Ausstellung des Bauhauses in Weimar teil. 1927 beteiligt er sich mit Entwürfen am Bau der Stuttgarter Weißenhofsiedlung. Ab 1929 ist er weltweit als Städteplaner tätig. Er errichtet so berühmte Bauten wie das Nachtasyl der Heilsarmee in Paris oder das Schweizer Haus (Fondation Suisse) in der ‘Cité Universitaire de Paris’. Zunehmend skulpturale Formen weisen seine Bauten nach dem Zweiten Weltkrieg auf wie beispielsweise die ‘Unité d’habitation’ in Marseille. Zwischen 1950 und 1954 errichtete er die Wallfahrtskirche in Notre-Damedu-Haut in Ronchamps, ein nach plastischen Vorstellungen gestalteter Bau. In den 60er Jahren wird sein Entwurf für das ‘Carpenter Center for Visual Arts’ für die ‘Harvard University’ realisiert. Am 27. August 1965 stirbt Le Corbusier nahe Cap Martin bei Nizza.

Antoni Gaudì: Die Casa Mila
Das ehemalige Wohnhaus ist eines der originellsten Bauwerke Gaudís: ein monumentales Gebäude, eine plastische Masse; im Volksmund auch „ la Pedrera“ („der Steinbruch“) genannt, von Gaudí für die Familie Milà erbaut.
Die „Casa Míla“ in Barcelona – im Volksmund auch „ la Pedrera“ (deutsch „der Steinbruch“) genannt – wurde zwischen 1906 und 1912 von Antonio Gaudí gebaut.
Das ehemalige Wohnhaus ist eines der originellsten Bauwerke Gaudís: ein monumentales Gebäude, eine plastische Masse, die wie eine der Heiligen Jungfrau gewidmete Riesenskulptur anmutet.
Gaudí erforschte und gestaltete den Raum neu und ließ seiner Vorliebe für Details und dekorative Elemente freien Lauf.

Sullivan & Adler: Auditorium Building, Chicago
Luis Sullivan – der Vater der amerikanischen Architektur – verwirklichte mit dem Auditorium Building in Chicago sein erstes großes Projekt. Er baute es in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Dankmar Adler. Für einige Monate war es das höchste Gebäude Chicagos. In dem Gebäudekomplex befinden sich ein Luxushotel, Büroräume und der größte Opernsaal der Welt.
1871 wütete in Chicago das „Große Feuer“, das die gesamte Innenstadt zerstörte. Nach der Brandkatastrophe galt es, die Stadt wiederaufzubauen. Eine Generation junger amerikanischer Architekten nahm ihre Chance wahr, um mit dem alten Kontinent zu brechen und in Chicago neue Formen einer spezifisch amerikanischen Baukunst zu entwickeln.
Der Architekt Louis Henry Sullivan ist die herausragendste Figur dieser ‚Schule von Chicago’. Von ihm stammt die in der Geschichte der modernen Architektur am meisten zitierte Formel „form follows function“ (deutsch „die Form passt sich der Funktion an“).
Sullivans erstes großes Projekt war das Auditorium Building in Chicago. Er baute es in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Dankmar Adler. In dem Gebäudekomplex befinden sich ein Luxushotel, Büroräume und ein Opernsaal.
Die Oper sollte auch einfachen Leuten zugänglich sein und nicht gewinnorientiert arbeiten; die Kosten des Opernbetriebs sollten durch das Hotel und Büromieten gedeckt werden. Mit dem Auditorium Building brach das Architektenteam damals sämtliche Rekorde: Das Bauwerk war mit seinem 17 Stockwerke hohen Turm das höchste Gebäude der Welt; der Konzertsaal war mit seinen 4.500 Sitz-plätzen der größte der Vereinigten Staaten.
Zwar wurde der in herkömmlicher Bauweise errichtete Turm schon bald von modernen Wolkenkratzern mit Stahlskelett überholt, doch der Konzertsaal ist auch nach heutigen Maßstäben noch etwas Besonderes: Mit seinen schwindelerregenden Dimensionen und seiner perfekten Akustik sowie der außergewöhnlichen Architektur und Innenausstattung verkörpert das Bauwerk einen radikalen Bruch mit der Tradition europäischer Opernhäuser. Das Auditorium Building in Chicago ist das erste Meisterwerk der Architekturgeschichte Amerikas.

Alvaro Aalto: Das Gemeindezentrum von Säynätsalo
Alvar Aalto, einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, besorgte den Bau des Gemeindezentrums von Säynätsalo – einer kleinen Gemeinde im Herzen Finnlands.
Aalto machte daraus ein Meisterwerk, ein wahres Manifest des Städtebaus, eine Hommage an den Backstein.
Ein kommunistischer Bürgermeister und der Direktor einer großen Fabrik beauftragten 1949 Alvar Aalto, einen der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, mit dem Bau des Gemeindezentrums von Säynätsalo.
Der Ort mit 3.000 Einwohnern erstreckt sich über drei kleine Inseln im Norden des größten Sees im Zentrum Finnlands.
Das Gebäude ist ein architektonisch ausgereiftes Meisterwerk, das die scheinbar bescheidenen Anforderungen des Auftrags bei weitem übertrifft.
Aalto machte daraus ein wahres Manifest des Städtebaus, eine Hommage an den Backstein. Architektur pur: von der Gesamtkonzeption bis zu den Türgriffen. Das Gemeindezentrum verkörpert eine Synthese zwischen Tradition und Moderne, zwischen Bescheidenheit und Monumentalismus.

Extras

Kapiteleinteilung

Credits
Architekten: Daniel Libeskind, Charles Garnier, Le Corbusier, Antoni Gaudí, Sullivan & Adler, Alvar Aalto
Regie: Richard Copans, Stan Neumann, Frédéric Compain

Produktion: ARTE France
Produktionsland: Frankreich
Produktionsjahr: 2000-03
Pressestimmen

»Die ambitioniertesten architektonischen Bauwerke der Vergangenheit und Gegenwart werden mit seltenem Archivmaterial, Modellen und im Gespräch mit den größten Architekten unserer Zeit dargestellt.„«
Detail.de, 26.03.2010

»Eine schöne Idee: Seit 1995 drehen Richard Copans und Stan Neumann halbstündige Filme über wegweisende Bauwerke – beginnend mit dem Privathaus des holländischen Architekten Rem Koolhaas.«
Saarbrücker Zeitung, 25.02.2010

DVD
lieferbar
€ 14,90


Best. Nr.: 793
ISBN: 978-3-89848-793-1
EAN: 4-021308-887939
FSK: o.A.

Originaltitel:
Architectures


Länge: 160
Bild: NTSC, Farbe, 16:9
Ton: Dolby 2.0
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch
Regionalcode: codefree

Label: absolut MEDIEN
Edition: ARTE EDITION
Reihe: Baukunst, Architektur
Rubrik: Dokument
Genre: TV-Reihe


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