Film | Das merkwürdige Kätzchen

Das merkwürdige Kätzchen

Regie: Ramon Zürcher

Die Geschwister Karin und Simon sind bei ihren Eltern und der kleinen Schwester Clara zu Besuch. Am Abend findet ein Essen mit Verwandten statt. Zuvor wird im Laufe des Tages die Waschmaschine repariert, am Küchentisch gesessen, ein Experiment mit Orangenschalen durchgeführt, von Lungenflügeln erzählt und ein mutwillig abgerissener Knopf wieder angenäht. Es ist eine wundersame Alltagswelt, die dieser Reigen von Familienszenen mit Hund und Katze in einer Berliner Altbauwohnung entwirft. Kommen und Gehen, Tun und Lassen, eine Bewegung zieht die nächste nach sich, ein Wort gibt das andere.

So öffnen sich Nebenräume zwischen Familiendrama, Märchen und dem Psychogramm einer Mutter. Selten wirft die Kamera den Blick auf das Gesamtgeschehen, sondern assembliert aus unspektakulären Ausschnitten und Details eine aufregende Choreografie des Alltags.

Inhaltsübersicht

1. Vorspann
2. Morgenstund
3. Das Orangenexperiment
4. Ballspiele
5. Die Frau auf dem Balkon
6. Katzen und Zwiebeln
7. Urlaubsgeschichten
8. Das Abendessen

Credits
Buch: Ramon Zürcher,
Darsteller: Jenny Schily (Mutter), Anjorka Strechel (Karin), Mia Kasalo (Clara), Luk Pfaff (Simon), Matthia Dittmer (Vater), Armin Marewski (Schwager), Leon Alan Beiersdorf (Jonas), Sabine Werner (Tante)
Kamera: Alexander Haßkerl,
Musik: Thee More Shallows
Regie: Ramon Zürcher
Schnitt: Ramon Zürcher,
Ton: Benjamin Kalisch

Produktionsland: D
Produktionsjahr: 2013
Pressestimmen

»Sinfonie einer Großstadtwohnung: ›Das merkwürdige Kätzchen‹ verwandelt Dinge, Menschen und Räume in eine zauberhafte Choreografie des alltäglichen Umeinanderseins.« Die Welt

»Es gibt kaum erfülltere Kino-Momente als dieses genauestens choreografierte Ballett der leisen, fast stummfilmhaft präzisen Absurditäten: Standen soeben noch zwei Menschen am Fenster, verwaist der Bildraum kurz, um dann von der Katze ausgefüllt zu werden.« taz

»Ein Wunder von einem Film. Ich habe mich in den ersten fünf Minuten in ihn verliebt.«, Perlentaucher

»Ein kleines Kinowunder« DIE ZEIT (Andreas Busche)

»Zürcher ist mit der Kamera und mit dem Mikrofon zugleich Bildfinder, Dichter, Komponist, Architekt und auch ein wenig Philosoph. Denn er interessiert sich offensichtlich für die Spannung zwischen dem Sinn, der sich zeigt, und dem, der sich entzieht (und er liebt auch eindeutig den Unsinn).« – Tip Berlin (Bert Rebhandl)

»Ein grandioses Spektakel auf leisen Sohlen und ein großartiges Spiel, das nichts braucht als sich selbst: keinen Sieg, keinen Jubel, kein Drama.« – DIE WELT (Cosima Lutz)

»DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN ist nicht so sehr ein Film über Menschen, sondern ein Film über die Poesie der Dinge, und die Schönheit des Alltäglichen. Eine Komödie. Eine Komödie der feinen Unterschiede; der kleinen Gesten. Eine Komödie der menschlichen Existenz. Darin ähnelt der Film dem Lakonie-Komiker Jacques Tati, dem ironischen Familienporträtisten Claude Chabrol.« – artechock (Rüdiger Suchsland)

Auszeichnungen

Standard Leser Preis Viennale
Special Jury Prize Musik Film Festival
New Talent Grand Pix Kopenhagen

DVD
lieferbar
€ 5,00


Best. Nr.: 7010
ISBN: 978-3-8488-7010-3
EAN: 978-3-8488-7010-3
FSK: o.A.
Vertriebsgebiet: D, A, CH

Länge: 73 Min.
Bild: PAL, Farbe, 16:9
Ton: Dolby Digita Stereol
Sprache: Deutsch
Untertitel: deutsche, englische, französische, spanische und portugisische Untertitel
Regionalcode: codefree

Label: absolut MEDIEN
Edition: Peripher
Rubrik: Spielfilm
Genre: Drama


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