Filmarchiv | Die Fastnachtsbeichte

Die Fastnachtsbeichte


Regie: Wilhelm Dieterle

Am Fastnachtssamstag des Jahres 1913 kommt ein junger Mann in den Mainzer Dom, um zu beichten. Doch ehe er wirklich beginnen kann, sackt er im Beichtstuhl zusammen – ein Messer im Rücken. Zur gleichen Zeit bereitet sich Adelbert Panezza voller Elan auf die »närrische Zeit« vor. Panezza ist zwar schon fünfzig, doch durch seinen Posten als Fastnachtsprinz spürt er, nicht zuletzt wegen der jungen, hübschen Prinzessin an seiner Seite, noch einmal einen Hauch von Jugend.

Seine Kinder Jeanmarie und Bettine beobachten sein Treiben wohlwollend, aber spöttisch. In diesem Trubel taucht unverhofft Viola Toralto, ein hübsches Mädchen aus dem italienischen Zweig der Familie, auf. Jeanmarie verliebt sich in sie, muss aber feststellen, dass sie ein Armband besitzt, das ähnliche Insignien trägt wie die Tatwaffe in dem aufsehen erregenden Mordfall. Nur Panezza scheint ein wenig Licht in die mysteriöse Affäre bringen zu können, denn es stellt sich heraus, dass der Ermordete sein unehelicher Sohn war …

Inhaltsübersicht

1 Die Beichte
2 Ein unerwartetes Wiedersehen
3 Verdächtigungen
4 Vernehmung (1)
5 Noch ein Wiedersehen
6 Vernehmung (2)
7 Fastnachtszug
8 Noch eine Beichte
9 Geheimnisse
10 Irrungen
11 Klärungen
12 Aufl ösung
13 Die letzte Beichte

Credits
Buch: Kurt Heuser
Darsteller: Hans Söhnker (Adelbert Panezza), Götz George (Clemens Bäumler), Gitty Daruga (Nichte Viola Toralto), Friedrich Domin (Domkapitular Dr. Henrici), Hilde Hildebrand (Madame Guttier), Christian Wolff (Sohn Jeanmarie Panezza), Berta (Mutter Therese Bäumler) Drews (Bertel), Ursula Heyer (Rosa), Helga Schlack (Tochter Bettine Panezza)
Kamera: Heinz Pehlke
Musik: Siegfried Franz
Nach einer Erzählung von: Carl Zuckmayer
Regie: Wilhelm Dieterle
Schnitt: Carl Otto Bartning

Produktion: Universum-Film AG (UFA) (Berlin)
Produktionsland: BRD
Produktionsjahr: 1960
Pressestimmen

»Wilhelm Dieterle (1893–1972) schaffte als Regisseur eine Traumkarriere. Geboren in Ludwigshafen, aufgewachsen in beengten Verhältnissen, kam er über Berlin und München bis nach Hollywood zu den großen Studios von Warner Bros. und Paramount. […] Als in Hollywood 1930 ein Regisseur für die deutschen Versionen gesucht wurde, startete die große Karriere des „William“ Dieterle. Nach großen Erfolgen in Hollywood („Der Glöckner von Notre Dame“, 1939) kehrte er 1950 wieder nach Europa zurück und inszenierte hier nur noch wenige Filme. Eine der interessantesten ist „Die Fastnachtsbeichte“ von 1960 nach der Erzählung von Carl Zuckmayer, eine der letzten Regiearbeiten Dieterles. Hier kehrt er wieder in seine pfälzische Heimat zurück. […] Viele Fans guter alter deutscher Filme mussten lange auf die DVD-Premiere dieses Klassikers der Regielegende Dieterle warten. Die Bildqualität ist erstaunlich gut, die Farben wirken teilweise etwas bunt wie koloriert. Die schauspielerischen Qualitäten lassen jedoch derartige technische Mängel schnell vergessen. Besonders interessant ist der gemeinsame Auftritt des jungen Götz George als Clemens Bäumler mit seiner leiblichen Mutter Berta Drews als Therese Bäumler.«
Johannes Kösegi, kinofilmer.de, Januar 2013

»Eine Reflexion auf die deutsche Schuld des 20. Jahrhunderts« FilmDienst, Ralf Schenk

DVD
nicht mehr lieferbar

Best. Nr.: 7004
ISBN: 978-3-8488-7004-2
EAN: 978-3-8488-7004-2
FSK: 16
Vertriebsgebiet: D, A, CH

Länge: 101
Bild: PAL, Farbe, 4:3
Ton: Mono
Sprache: Deutsch
Regionalcode: codefree

Label: absolut MEDIEN
Reihe: absolut Klassiker
Rubrik: Spielfilm
Genre: Drama


Weitere Titel aus
unserem Programm




HUNDERT MEISTERWERKE UND IHRE GEHEIMNISSE 3 + 4
Jivko Darakchiev, Carlos Franklin




Rätsel der Steinzeit
Barbara Puskàs


absolut MEDIEN GmbH © 2014