Filmarchiv | Monika Treut: Filme 1985–2001

Monika Treut: Filme 1985–2001

Regie: Monika Treut

Monika Treut studierte Germanistik und Politik an der Philipps-Universität, Marburg. Ihre Dissertation schrieb sie über „Die grausame Frau. Zum Frauenbild bei de Sade und Sacher-Masoch“, erschienen im Verlag Stroemfeld/Roter Stern. 1984 gündete sie zusammen mit Elfi Mikesch die Hyäne I/II Filmproduktion, Hamburg/Berlin, und 1992 Hyena Films. Sie lebt in Hamburg und hat seit 1990 Lehraufträge an nordamerikanischen Colleges und Universitäten inne. Ihre Filme beschäftigen sich mit den Themen Feminismus, Gender, Sexualität.

In dieser Box enthalten sind:
Verführung: Die grausame Frau (NTSC, Deutschland 1988, 84 Min., s/w)
Die Jungfrauenmaschine (NTSC, Deutschland 1988, 84 Min., s/w)
My Father Is Coming (NTSC, Deutschland 1991, 82 Min., Farbe)
Gendernauts (NTSC, Deutschland 1999, 35mm, 86 Min., Farbe, Dolby Stereo, Englisch mit deutschen Untertiteln)
Kriegerin des Lichts (PAL, Deutschland 2001, 90 Min., Farbe, Dolby SR)

Extras

EXTRAS: GENDERNAUTS, DIE JUNGFRAUENMASCHINE, MY FATHER IS COMING, DIE GRAUSAME FRAU:
Biografi en zu Monika Treut (Regie), Elfi Mikesch (Kamera) und den Protagonisten; Fotogalerie: Stills und private shots, Outtakes, zwei Interviews mit Monika Treut, Bonustrack »Danish Girls Show Evrything«, Kritiken, Bibliografie

KRIEGERIN DES LICHTS: Fotogalerie, Infos zum Projeto Uerê, Links, Filmbiografi e der Regisseurin,
Pressestimmen, Bonus: Nach dem Film (Kurzfi lm von Monika Treut, 11 Min.)

Credits
Regie: Monika Treut

Pressestimmen

»Treuts Filme sind kluge wie emotionale Auseinandersetzungen mit Geschlechterrollen, unterschiedlichen sexuellen Spielarten und der Suche nach dem eigenen Platz im Leben – dabei höchst unterhaltsam und humorvoll.« L-Mag

Für wenige Filmemacher trifft der Titel von Amos Vogels grundlegendem Buch „Film als subversive Kunst“ von 1974 so sehr zu wie für Monika Treut. Zusammen mit ihrer Kamerafrau und Koregisseurin Elfi Mikesch leistet sie, am radikalsten in „Verführung: Die grausame Frau“ von 1985, einer freien Adaption von Sacher-Masochs Roman „Venus im Pelz“, Widerstand gegen ein realistisches Kino und setzt stattdessen auf extreme Stilisierung und auf Fantastik. – titel-magazin.de

Monika Treut moralisiert nicht. Ihre Filme lassen 99 Prozent dessen, was uns im Kino vorgeführt wird, als sentimentalen Kitsch erscheinen. Viele an Monika Treuts Filmen Mitwirkende entstammen der deutschen und später auch der amerikanischen Subkultur der achtziger Jahre. Man kann sie in mancherlei Hinsicht durchaus mit Andy Warhols New Yorker Factory vergleichen, aber auch mit dem Milieu des Wiener Aktionismus. – titel-magazin.de

5 DVDs
nicht mehr lieferbar

Best. Nr.: 377
ISBN: 978-3-89848-377-3
EAN: 978-3-89848-377-3
FSK: 16

Länge: 435
Bild: NTSC + PAL (Kriegerin)
Ton: Mono + Stereo

Label: absolut MEDIEN


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