Film | Daheim sterben die Leut' (unrestaurierte Fassung)

Daheim sterben die Leut' (unrestaurierte Fassung)

Regie: Klaus Gietinger, Leo Hiemer

Ein sturer Bauer wehrt sich mit Hilfe eines Gesundbeters gegen die neue Fernwasserleitung. Ein »neues Wasser« soll es bald geben im Dorf, jedenfalls wenn es nach dem Landrat geht. Bauer Allgeier aber hat sein eigenes Wasser. Er will nix wissen von einer Fernwasserleitung und greift zur Mistgabel. Der wehrhafte Landwirt schaltet einen Gesundbeter ein, worauf der Landrat prompt von einem gräßlichen Harndrang befallen wird. Und wenn Stadtfrau und Bauernbub miteinander nächtigen, scheint sogar der Teufel seine Hand im Spiel zu haben … Am Schluss ist nichts mehr wie es war und das Ende der Tradition gekommen.

Extras
  • Zwei Filme von Michael Kreitmeir als “Making ofs”, je 15 Minuten
    Der eine berichtet 1985 von den Reaktionen in der Bevölkerung und der zweite referiert 10 Jahre später den Kultstatus.
  • Fotogalerie: Standfotos und Teamfotos
Credits
Buch: Klaus Gietinger, Leo Hiemer
Darsteller: Walter Nuber, Norbert Hauber, Luise Zodel, Josef Lau, Constanze Maier, Anni Rapps
Kamera: Marn Czura
Musik: Klaus Roggors
Regie: Klaus Gietinger, Leo Hiemer
Schnitt: Clara Frykowsky

Produktion: Westallgäuer Filmproduktion
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 1984
Pressestimmen

„Eine kauzige Provinz-Posse mitten im tiefsten Allgäu, zwischen Heimatfilm, Politsatire, religiöser Groteske, Bauerntheater und mystisch angehauchtem Mini-Krimi.“ Moviebreak

“Die kritische und zugleich liebevolle Darstellung besitzt Charme und Originalität; ein kaleidoskopartiger, ideenreicher Heimatfim mit boshaftem Charme.” Film Dienst

»Die Heimat im Umbruch der Zeiten!« FAZ

“Aller bitteren Satire und scharfzüngigen Kritik zum Trotz ist DAHEIM STERBEN DIE LEUT ein liebevoller Heimatfilm, voller Sympathie für das Allgäu und seine Leute. Dieses Stück Regionalkino besticht insbesondere durch sein sorgfältiges Drehbuch, das allen Figuren zu ihrem Recht verhilft, ohne über ihrer Vielzahl die Geschichte aus den Augen zu verlieren. Dabei machen es Gietinger und Hiemer sich nicht leicht, denn ihre Kritik an den Zuständen, die sämtlich auf realen Vorkommnissen basieren, bleibt zu jedem Zeitpunkt bissig und ungemütlich. Ihr Anliegen verstellt ihnen jedoch nie den Blick, sie wahren inmitten der Obrigkeitshörigkeit und Bigotterie die Sympathie für ihre Figuren.
Verärgert reagierten, als der Film durch die Vorführsäle def Provinz zog, nur eine Vertreterin der katholischen Frauenvereinigung und ein örtlicher Heimatpfleger. Da erübrigt sich die Frage, bei wem man die Heimat lieber in Pflege gibt.” Michael Althen, 1985

» Allgäuer Eulenspiegeleien, gedreht nach allen Regeln der Kunst!« Der Spiegel

»Eine Satire über bizarre Bräuche, Obrigkeitshörigkeit und Bigotterie im Allgäu!«

- Der Spiegel

»Eine hintergründige Mixtur aus Politik, Sozialstruktur, Aberglauben, Alt-Bauern-
Charme und freier Liebe.«
- Abendzeitung

»Ein kaleidoskopartiger Film voll Skurrilität, Groteske und Bissigkeit.«
- film-dienst

»Ein reines Vergnügen!«
- FAZ

»Eine hinreißende Komödie.«
- SZ

Auszeichnungen

Prädikat: besonders wertvoll!
Goldenes Einhorn Alpinale Bludenz
Nominiert für den Bundesfilmpreis

DVD
lieferbar
€ 5,00


Best. Nr.: 33
ISBN: 978-3-89848-033-8
EAN: 4-021308-880336
FSK: 12

Länge: 97
Bild: PAL, Farbe, 1:1,33
Ton: Mono
Sprache: Deutsch
Regionalcode: codefree

Label: absolut MEDIEN
Rubrik: Spielfilm
Genre: Satire, Heimatfilm


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