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Ein Film von Nina Grosse
ARTE EDITION bei absolut MEDIEN
Feuerreiter
Lieferbar ab 2006

ISBN: 978-3-89848-027-7
Best. Nr.: 27
EAN: 4-021308-880275
 
DIESER TITEL IST LEIDER NICHT MEHR LIEFERBAR

Der Dichter als tragische Figur: FEUERREITER erzählt die Lebens- und Leidensgeschichte Friedrich Hölderlins, der im Gegensatz zu seinen Freunden Hegel, Schelling, dem Baron von Sinclair oder auch dem von ihm hochverehrten Friedrich Schiller keinen Platz in der deutschen Gesellschaft um 1800 finden konnte.

Frankfurt, 1796. Der junge Hölderlin ist 26 Jahre alt, ein Rebell und Träumer. Bei Bankier Gontard wird er Hauslehrer und verfällt Susette, der Frau seines Arbeitgebers. Eine unmögliche, nicht lebbare Liebe. Der Fluchtplan wird verraten. Hin- und hergerissen zwischen Susette, der Kunst, dem Freund verliert Hölderlin alles: die Geliebte, den Freund und schließlich den Verstand.

Opulent ausgestattet, hervorragend besetzt (Martin Feifel, Marianne Denicourt, Ulrich Matthes, Nina Hoss, Ulrich Mühe), kunstvoll und suggestiv erzählt Nina Grosse ihre Geschichte in üppig malerischen Bildern. Es ist das kraftvolle, glaubhafte Porträt eines Mannes, der an den Verhältnissen seiner Zeit zerbricht.

DVD-Ausstattung:
DVD 5 PAL codefree
Bild: 16:9 / Ton: Dolby Stereo
Kapiteleinteilung, Biografien, Filmografien, Filmkritiken
 

Weitere Filme zum Thema: Literatur

DVD, Farbe, 130 Min.

 



"Ein spannender Dichterfilm."
- Neue Ruhr Zeitung

"Es ist das große und konsequente Scheitern, das mich an der Figur des Hölderlin so reizt. Da ist einer mit einem übermenschlichen Anspruch ans Leben, an die Liebe und an sein künstlerisches Werk aufgebrochen und nie und nirgends angekommen. Seine große Liebe endet tragisch, seine Gedichte werden nicht verstanden, die Hoffnung auf ein revolutionäres Deutschland bleiben unerfüllt. Als Konsequenz verstummt er, versinkt die zweite Hälfte seines Lebens im Wahnsinn. Vor allem aber ist es diese große Liebesgeschichte zwischen Susette Gontard und Hölderlin, die wir erzählen wollen: wie zwei sich finden, um aneinander zu verglühen. Um die ganze Figur Hölderlin schwingt eine Passion, eine unbedingte Hingabe ans Leben, von der mit scheint, als hätten wir heutigen Menschen sie verloren."
- Regisseurin Nina Grosse

 
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